Diese Webseite nutzt Cookies

Diese Webseite nutzt Cookies zur Verbesserung des Erlebnisses unserer Besucher. Indem Sie weiterhin auf dieser Webseite navigieren, erklären Sie sich mit unserer Verwendung von Cookies einverstanden.

Einige dieser Cookies sind technisch zwingend notwendig, um gewissen Funktionen der Webseite zu gewährleisten.

Darüber hinaus verwenden wir einige Cookies, die dazu dienen, Informationen über das Benutzerverhalten auf dieser Webseite zu gewinnen und unsere Webseite auf Basis dieser Informationen stetig zu verbessern.

Engagierte der KZ-Gedenkstätte Sandhofen zu Gast in Neckarelz

Gedenkstätten im ehemaligen KZ-Komplex Natzweiler rücken näher zusammen

15.06.2018

Die beide Gedenkstätten Mannheim-Sandhofen und Mosbach-Neckarelz haben vieles gemeinsam: an beiden Orten wurde eine Grundschule zum Konzentrationslager umgewandelt, in beiden Fällen war die örtliche Bevölkerung deshalb unmittelbar Zeuge des Geschehens. An beiden Orten arbeiteten die Häftlinge für Daimler-Benz, in Mannheim in einem Werk für Militär-Lastwagen, im Falle Neckarelz als Bauhäftlinge in der unterirdischen Flugzeugfabrik.
Allerdings wurde das KZ Mannheim-Sandhofen erst im Herbst 1944 eingerichtet und beherbergte - im Konrtast zu praktisch allen Natzweiler-Außenlagern im Südwesten des Deutschen Reiches - ausschließlich polnische Häftlinge, die im Zuge des Warschauer Aufstandes der polnischen Untergrund-Armee 1944 (nicht zu verwechseln mit dem Ghetto-Aufstand 1943) verhaftet worden waren.  
Grund genug also zum wechselseitigen besseren Kennenlernen und zum Erfahrungsaustausch der Engagierten. Seit November 2016 haben sich die Gedenkstätten des ehemaligen KZ-Komplex Natzweiler in einem Verbund zusammengeschlossen, es gibt zahlreiche gemeinsame Projekte und Aktivitäten.
Die Gäste aus Sandhofen wurden von Dorothee Roos und Arno Huth empfangen; nach der ausführlichen Erkundung der Ausstellung und des pädagogischen Angebots der Gedenkstätte Neckarelz stand noch der Geschichtslehrpfad "Goldfisch" auf dem ganztägigen Besuchsprogramm.