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Gedenken an die Pogromnacht in Mosbach

Samstag, 10. November 2018

18:00 - Syngogenplatz Mosbach

Gegenstände aus der Mosbacher Synagoge sind auf dem Marktplatz aufgeschichtet. Foto: Stadtmuseum Mosbach

In den frühen Morgenstunden des 10. November 1938 setzten SA-Männer die Mosbacher Synagoge in Brand. Zuvor war sie ausgeräumt und die Kultgegenstände auf dem Mosbacher Marktplatz zu einer Art Scheiterhaufen aufgeschichtet worden. Als er angezündet wurde, war es schon heller Tag; ein großer Kreis von Schaulustigen und Kindern aus den nahe gelegenen Schulen umringte das Feuer. Dies war, wie überall in Deutschland, ein neuer Höhepunkt in der fortschreitenden Ausgrenzung und Bedrohung der jüdischen Bürger.

Jedes Jahr am Abend des 10. November gedenkt die Stadt Mosbach dieses dunklen Kapitels der Stadtgeschichte. Die Verantwortung für die inhaltliche Gestaltung wechselt zwischen verschiedenen Akteuren; im Jahr 2018 ist die Stadtverwaltung für die Gestaltung verantwortlich.

Kreative Fotos von SchülerInnen des APG

Freitag, 07. Dezember 2018

18:00 - Eröffnung im Unterer Rathaussaal Mosbach - Ausstellung am 8. und 9.12.2018 von 9 - 18 Uhr geöffnet.

Bunter Kontrast auf dem Lehrpfad "Goldfisch". Foto: Rebekka Jacoby

Wie kann man Überreste von ehemaligen KZs fotografieren - und dabei den eigenen Standpunkt zur Geschichte mit ins Bild hineinnehmen? So dass die Fotos nicht mehr nur "objektiv" abbilden, sondern zu subjektiven Zeugnissen einer persönlichen Auseinandersetzung werden? Dieser Frage stellten sich im Herbst/Winter 2017/18 Schülerinnen des Auguste-Pattberg-Gymnasiums Neckarelz.
Sie machten sich mit Handys und Kameras auf die Spuren der sechs "Neckarlager" und des Geschichtslehrpfades Goldfisch.
Die spannenden Ergebnisse sind am Wochenende des 2. Advent im Mosbacher Rathaus zu sehen, die Fotos werden im Rahmen der alljährlichen Dezember-Ausstellung der historisch arbeitenden Vereine und Einrichtungen gezeigt.