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Natzweiler: Spuren/Traces

Dienstag, 12. Juni 2018

17:30 - 4. Juli 17 Uhr im Haus der Wirtschft Stuttgart

Schulkunstprojekt "Was bleibt?" im Ganztagesgymnasium Osterburken - auch Werke aus diesem Projekt gehen in die Ausstellung in Stuttgart ein.

Das gründerzeitliche "Haus der Wirtschaft" in Stuttgart mit seinen riesigen Räumen bildet den Rahmen für eine Ausstellung unter dem Titel "Spuren/Traces", die ganz verschiedene Blicke auf den KZ-Komplex Natzweiler ermöglicht. Organisiert wird die Ausstellung von der im Wirtschaftsministerium angesiedelten Denkmalpflege Baden-Württemberg, die den Antrag zum Kulturerbe-Siegel begleitet hat.
Zu sehen sind vier verschiedene Elemente:

1. Sechs großformatige Gemälde des Kunstprojekts "Fraternité/Brüderlichkeit". Sie wurden im April 2018 von deutsch-französichen Künstler-Tandems geschaffen, das Motto ist vom Text der "Ode an die Freude" von Friedrich Schiller abgeleitet, die zur Europa-Hymne geworden ist.  6 werden in Stuttgart, 10 im Centre Européen du Résistant Déporté ausgestellt. Anschließend wandern die werbeplakatgroßen Originale zu den Gedenkstätten der Außenlager.

2. Künstlerische Arbeiten von Schülerinnen aus 13 Schulen beiderseits des Rheins, die beim Projekt "Was bleibt? Ein Kunstprojekt zur Erinnerung/Que reste.t.il? Art et Mémoire" in den Gedenkstätten der Außenlager  entstanden sind, angeleitet von den Künstlerinnen von "Fraternité". Sie treten mit der "großen Kunst" in Dialog.

3. Die 26 Ausstellungstafeln mit Fotos zum Thema  "Das KZ Natzweiler und seine Außenlager", die im Herbst 2017 über 150 junge Leute aus 15 Schulen in Deutschland und Frankreich in Bewegung gesetzt hat. Sie machten sich auf, um Überreste von KZ-Außenlagern oder Industrienanlagen "vor der Haustür einzufangen, mit subjektiver Kamera, die eine persönliche Sicht auf die Geschichte ermöglicht.

4. Informationstafeln und Medienwürfel zur denkmalpflegerischen und gegenwartsarchäologischen Annäherung an die ehemaligen Lager-Standorte. 

Die Ausstellung ist nach der Eröffnungsveranstaltung am Abend des 12. Juni ab 13. Juni bis 4. Juli 2018 wochentags von 11:00 bis 18:00 geöffnet, an Wochenenden und feiertags geschlossen.
 

Zur Gedenkstätte Natzweiler und zum Musée Oberlin

Sonntag, 29. Juli 2018

07:30 - ca. 21:00

Der Garten des Musée Oberlin in Waldersbach. Foto: Ji-Elle, Wiki Commons

Die Exkursion bietet im ersten Teil „Gedenkstätte des Hauptlager Natzweiler/CERD“ eine Mischung aus normaler Besichtigung und praktischer Fortbildung für pädagogisch Tätige. Die Teilnehmer kön­nen eine angeleitete Selbst-Erkundung des Lagergeländes auspro­bieren, wie man sie mit Jugendlichen durchführen könnte. Neben historischen Informationen spielt auch die atmosphärische Wirkung des Ortes eine Rolle. 
 Im Außengelände sind zudem die 10 Riesen-Gemälde des französisch-deutschen Kunstprojekts „Brüderlichkeit/Fraternité“ zu sehen.

Das nur 20 km entfernte Musée Oberlin dokumentiert das Wirken des Pfarrers Johann Friedrich Ober­lin (1740 – 1826). Oberlin verbesserte im bitterarmen Steintal (Ban de la Roche) die landwirtschaftlichen Methoden, baute zusammen mit den Bauern Brücken und Straßen und gründete Kleinkinderschulen sowie eine Leih- und Kreditanstalt.
Literarische Berühmtheit erlangte er durch die kurzzeitige Betreuung des verstörten Dichters Jakob Michael Reinhold Lenz, die Georg Büchner in einer Novelle schildert.
Das spannende Museum spricht Erwachsene und Kinder gleichermaßen an und besitzt einen hübschen Garten mit Heilkräutern und Pflanzen der Vogesen - ein Besuch lohnt sich.

  7.30              Abfahrt Messplatz Neckarelz
10.00              Halt am Bahnhof Rothau (Menschenrechtsgarten)
ab 10.30          Stationenweg und Erkundung des Lagergeländes
13.00-14.00     Mittagspause (mitgebrachtes Vesper)
14.00-15.00     Reflexion des Vormittags oder weitere Besichtigung
ab 15.30          Musée Oberlin mit Garten und Kinderhaus
17.30              Rückfahrt, Ankunft ca. 21.00

Kosten ca. 25 - 30 Euro/Person, enthalten Fahrt und Eintritte.
Anmeldung erforderlich, die TN-Zahl ist auf 18 Personen begrenzt.

Spätsommer-Wanderung auf dem Geschichtslehrpfad "GOLDFISCH"

Sonntag, 26. August 2018

15:00 - Treffpunkt ab 14.45 an der Bushaltestelle "Gardinenfabrik Obrigheim"

Ein Treppenweg mit 100 Stufen bildet das Herzstück des Geschichtslehrpfades

Wie jedes Jahr lädt der Verein KZ-Gedenkstätte auch 2018 zu einer geführten Spätsommerwanderung auf dem Geschichtslehrpfad GOLDFISCH ein. Der Pfad verbindet die oberirdischen Reste der unterirdischen Rüstungsfabrik; er verläuft zum großen Teil im Schatten. Die Gipsgrube Obrigheim selbst kann dabei nicht betreten werden.

Treffpunkt ist am Sonntag, dem 26. August ab 14.45 Uhr an der Bushaltestelle „Gardinenfabrik Obrigheim“ an der Straße von Obrigheim nach Hochhausen. Parkmöglichkeiten gibt es im Industriegebiet Obrigheim an der Neckarstraße. Der Pfad ist als Rundweg mit zwei Stichwegen angelegt, er umfasst 10 Station und ist 2,5 km lang.  Um ca. 17 Uhr kehrt man an den Ausgangspunkt zurück. Auch bei sommerlichen Temperaturen wird festes Schuhwerk empfohlen, ein Anmeldung ist nicht notwendig. Bei starkem Regen fällt die Wanderung aus; die Leitung hat Hans Peter Haas.