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Heinrich Himmer. Der Anständige (The decent one)

Dienstag, 26. März 2019

19:30 - Löwen-Lichtspiele Walldürn

Die Initiative "Herz statt Hetze Neckar-Odenwald" hat Katrin Himmler, die Großnichte von Heinrich Himmler, zu einer Schulfilmwoche eingeladen. Vom 25. bis 29. März präsentiert sie an insgesamt neun Schulen im Kreis Filme zu NS-Tätern, gebrochen durch die Sicht von Familienmitgliedern. Nicht selten steht deren Leben im Schatten der Verbrechen von Vätern, Großvätern oder Großonkeln.
Die schulischen Vorführungen  des Films "Hitler's children"  sind nichtöffentlich, öffentlich gezeigt wird hingegen am 26. März die Dokumentation "Der Anständige" über Heinrich Himmler von Vanessa Lapa (Israel/Deutschland/Österreich 2014). Nach der Vorführung steht auch hier Katrin Himmler für Fragen und Diskussion zur Verfügung.  

Doppelte Kunstausstellung in der Volksbank Osterburken

Freitag, 05. April 2019

12:30 - (Eröffnung) bis Freitag 12. Mai 2019 - Volksbank Kirnau Osterburken

Gemälde von Susanna Werner

Im März 2018 nahm die damalige Klasse 10 d des Ganztagsgymnasiums Osterburken am grenzüberschreitenden Kunstprojekt "Fraternité - Brüderlichkeit" teil.  Unter dem Motto "Was bleibt?!" malten die Jugendlichen das, was ihnen nach einem intensiven Besuch der KZ-Gedenkstätte Neckarelz im Kopf und im Herzen geblieben war.
Im "erwachsenen Teil" des Projekts schufen französische und deutsche Künstlerinnen in gemischten Duos großformatige Kunstwerke, die sich sehr frei mit dem Thema der "Brüderlichkeit" auseinandersetzten. Dieselben Künstler engagierten dann auch in den Schulprojekten.
In Osterburken wird das große Gemälde von Bernard Latuner und Harald Gruber im öffentlichen Raum zwischen Volksbank und Römermuseum ausgestellt, die Werke der jugendlichen Künstlerinnen werden im Inneren der Volksbank präsentiert und sind zu den Öffnungszeiten zugänglich.  

Ehemalige Gestapo-Zentrale und Rüstungsfabrik im Autobahntunnel

Sonntag, 05. Mai 2019

07:30 - Treffpunkt zur ganztägigen Exkursion im Schulhof der Clemens-Brentano-Grundschule

Eingang zur KZ-Gedenkstätte Leonberg im alten Engelberg-Tunnel Foto: Benjamin Marquart

Die diesjährige Exkursion des Vereins KZ-Gedenkstätte führt zu einem Täterort und einer Opfergedenkstätte im Raum Stuttgart.
Vor wenigen Monaten neu eröffnet wurde die Gedenkstätte in der früheren Gestapo-Zentrale im Stuttgarter Stadtzentrum, dem sogenannten "Hotel Silber". Dieser Ort steht für vielfältige Repression: Verfolgung von Nazi-Gegnern, Erfassung von jüdischen Bürgern, Jagd auf Unangepasste und Homosexuelle. Die Besonderheit des Gedenkortes: es werden gewisse Kontinuitäten der Verfolgung von der Republik in die Diktatur und zurück nachgezeichnet - ein Ort, der buchstäblich zeigt, dass Vergangenheit nicht einfach vergeht.
Die KZ-Gedenkstätte Leonberg wurde am authentischen Ort der Sklavenarbeit von tausenden KZ-Häftlingen eingerichtet, nämlich im alten Engelbergtunnel. Hier, in der "bombensicheren" Fabrik mussten die Menschen, die aus vielen Ländern Europas kamen,  Flugzeugteile für die Firma Messerschmitt fertigen.
Neben der Besichtigung steht ein Blick hinter die Kulissen im Gespräch mit den Ehrenamtlichen der Gedenkstätte.
Anmeldungen zur ganztägigen Exkursion ab sofort per eMail: vorstand(at)kz-denk-neckarel.de.
Das genaue Programm finden Sie hier.