This website uses cookies

This website uses cookies to improve user experience. By using our website you consent to all cookies in accordance with our Cookie Policy.

Some cookies on this site are essential, and the site won't work as expected without them. These cookies are set when you submit a form, login or interact with the site by doing something that goes beyond clicking on simple links.

We also use some non-essential cookies to anonymously track visitors or enhance your experience of the site. If you're not happy with this, we won't set these cookies but some nice features of the site may be unavailable.

Geschichte(n)-Vermittler gesucht!

samedi, 23. mars 2019

14:00 - - 18:00 Seminarraum im Untergeschoss

Haben Sie Interesse an Geschichte, speziell an der Geschichte der NS-Zeit und den Umgang mit dieser Geschichte nach 1945? Wollen Sie anderen vermitteln, welche Bedeutung das KZ Neckarelz und die anderen Neckarlager hatten  - und so einem Vergessen der Geschichte entgegenwirken?

Die KZ-Gedenkstätte Neckarelz sucht Menschen, die die ehrenamtliche Erinnerungsarbeit unterstützen und gelegentlich an einem Sonntagnachmittag zwischen 14 und 17 Uhr den Besuchern als "LotsInnen" und Ansprechpartner zur Verfügung stehen. 
Wenn Sie das interessiert, dann kommen Sie zum Ausbildungsseminar, das am Samstag, dem 23. März von 14 - 18 Uhr in den Räumen der KZ-Gedenkstätte stattfindet.  Sie bekommen hier grundlegende Informationen zur Geschichte der Firma „Goldfisch“ und der KZ-Lager am Neckar; anschließend werden Sie mit den Inhalten und Ideen der Ausstellung in der Gedenkstätte vertraut gemacht. Am Ende des Nachmittags stehen technische Informationen zum Haus und organisatorische Fragen.
Selbstverständlich erhalten die künftigen Lotsen auch Materialien zum Nachlesen zu Hause.  Anmeldung zum Lotsenseminar und weitere Details per eMail: paedagogik(at)kz-denk-neckarelz.de oder per Telefon: 06261-670653  (Anrufbeantworter).
Flyer zum Herunterladen

Brüderlichkeit - "Der Kapo der Kretiner"

dimanche, 24. mars 2019

17:00 - KZ-Gedenkstätte Neckarelz

Am Sonntag, dem 24. März schließt sich direkt an die reguläre Sonntagsöffnung der Gedenkstätte eine Veranstaltung an. Peter Krieger liest Passagen aus dem Buch "Der Kapo der Kretiner" von Hilde Wagner. Es zeigt am Beispiel des Dachauer "Maurerkapo" Karl Wagner, dass Brüderlichkeit oder Solidarität auch in einem Konzentrationslager möglich waren.
Karl Wagner, geboren 1909 in Morsbach am Kocher bei Künzelsau, gestorben 1983 in Karlsruhe, trat in der schwierigen Zeit der Weltwirtschaftskrise in die KPD ein und engagierte sich nach der Machtergreifung im kommunistischen Widerstand. Er wurde bald verhaftet und durchlief  die Konzentrationslager Heuberg, Börgermoor, Dachau und Buchenwald.
Kommunistische und andere politische Häftlinge versuchten trotz der schwierigen Haftbedingungen untereinander Solidarität zu üben. Nach vielen Haftjahren gelang es ihnen, im KZ Dachau eine Art illegale „internationale Lagerleitung“ zu etablieren. Im April 1943 wurde Karl Wagner Lagerältester des Außenlagers Allach, später aber dieser Position enthoben, nachdem er sich geweigert hatte, einen Häftling auszupeitschen. Beim Versuch der SS, den Widerstand der politischen Gefangenen zu zerschlagen, wurde er in das KZ Buchenwald überführt, wo er im April 1945 die Befreiung erlebte.
Seine Frau Hilde fasste nach seinem Tod seine Aufzeichnungen zusammen und veröffentlichte sie als in der Er-Form erzähltes Buch.

Gleichzeitig mit der Lesung verabschiedet sich die KZ-Gedenkstätte Neckarelz auch von der Ausstellung „Fraternité Brüderlichkeit“, einer Kunstausstellung mit Gemälden von Schülern des Ganztagesgymnasium Osterburken und einem großformatigen Gemälde von Harald Gruber und Bernard Latuner. Die Schülerausstellung läuft seit September 2018 und wird im April in Osterburken und mit einem anderen großformatigen Kunstwerk im Juni in Buchen zu sehen sein.

Heinrich Himmer. Der Anständige (The decent one)

mardi, 26. mars 2019

19:30 - Löwen-Lichtspiele Walldürn

Die Initiative "Herz statt Hetze Neckar-Odenwald" hat Katrin Himmler, die Großnichte von Heinrich Himmler, zu einer Schulfilmwoche eingeladen. Vom 25. bis 29. März präsentiert sie an insgesamt neun Schulen im Kreis Filme zu NS-Tätern, gebrochen durch die Sicht von Familienmitgliedern. Nicht selten steht deren Leben im Schatten der Verbrechen von Vätern, Großvätern oder Großonkeln.
Die schulischen Vorführungen  des Films "Hitler's children"  sind nichtöffentlich, öffentlich gezeigt wird hingegen am 26. März die Dokumentation "Der Anständige" über Heinrich Himmler von Vanessa Lapa (Israel/Deutschland/Österreich 2014). Nach der Vorführung steht auch hier Katrin Himmler für Fragen und Diskussion zur Verfügung.  

Doppelte Kunstausstellung in der Volksbank Osterburken

vendredi, 05. avril 2019

12:30 - (Eröffnung) bis Freitag 12. Mai 2019 - Volksbank Kirnau Osterburken

Gemälde von Susanna Werner

Im März 2018 nahm die damalige Klasse 10 d des Ganztagsgymnasiums Osterburken am grenzüberschreitenden Kunstprojekt "Fraternité - Brüderlichkeit" teil.  Unter dem Motto "Was bleibt?!" malten die Jugendlichen das, was ihnen nach einem intensiven Besuch der KZ-Gedenkstätte Neckarelz im Kopf und im Herzen geblieben war.
Im "erwachsenen Teil" des Projekts schufen französische und deutsche Künstlerinnen in gemischten Duos großformatige Kunstwerke, die sich sehr frei mit dem Thema der "Brüderlichkeit" auseinandersetzten. Dieselben Künstler engagierten dann auch in den Schulprojekten.
In Osterburken wird das große Gemälde von Bernard Latuner und Harald Gruber im öffentlichen Raum zwischen Volksbank und Römermuseum ausgestellt, die Werke der jugendlichen Künstlerinnen werden im Inneren der Volksbank präsentiert und sind zu den Öffnungszeiten zugänglich.  

Ehemalige Gestapo-Zentrale und Rüstungsfabrik im Autobahntunnel

dimanche, 05. mai 2019

07:30 - Treffpunkt zur ganztägigen Exkursion im Schulhof der Clemens-Brentano-Grundschule

Eingang zur KZ-Gedenkstätte Leonberg im alten Engelberg-Tunnel Foto: Benjamin Marquart

Die diesjährige Exkursion des Vereins KZ-Gedenkstätte führt zu einem Täterort und einer Opfergedenkstätte im Raum Stuttgart.
Vor wenigen Monaten neu eröffnet wurde die Gedenkstätte in der früheren Gestapo-Zentrale im Stuttgarter Stadtzentrum, dem sogenannten "Hotel Silber". Dieser Ort steht für vielfältige Repression: Verfolgung von Nazi-Gegnern, Erfassung von jüdischen Bürgern, Jagd auf Unangepasste und Homosexuelle. Die Besonderheit des Gedenkortes: es werden gewisse Kontinuitäten der Verfolgung von der Republik in die Diktatur und zurück nachgezeichnet - ein Ort, der buchstäblich zeigt, dass Vergangenheit nicht einfach vergeht.
Die KZ-Gedenkstätte Leonberg wurde am authentischen Ort der Sklavenarbeit von tausenden KZ-Häftlingen eingerichtet, nämlich im alten Engelbergtunnel. Hier, in der "bombensicheren" Fabrik mussten die Menschen, die aus vielen Ländern Europas kamen,  Flugzeugteile für die Firma Messerschmitt fertigen.
Neben der Besichtigung steht ein Blick hinter die Kulissen im Gespräch mit den Ehrenamtlichen der Gedenkstätte.
Anmeldungen zur ganztägigen Exkursion ab sofort per eMail: vorstand(at)kz-denk-neckarel.de.
Das genaue Programm finden Sie hier.